Blog- und PodCast Nr. 24 Public Relations versus Interne Kommunikation

Beitrag von Karin Breitkreuz | 29 Jun 17 | Kein Kommentar

Blog- und PodCast Nr. 24 Public Relations versus Interne Kommunikation

Sind Pressearbeit und Interne Kommunikation wirklich zwei Paar Stiefel?

 

„Das bisschen interne Kommunikation macht unsere PR-Abteilung mit. Die erstellen ja sowieso eine Pressemitteilung, dann machen sie noch einen Mitarbeiter-Infobrief draus und gut ist’s.“

Solche Sichtweisen auf die Interne Kommunikation höre ich ab und zu. Ja, das stimmt, aus einem Text für die Presse kann auch eine Info für die Belegschaft formuliert werden. Doch Interne Kommunikation besteht nicht primär oder gar ausschließlich aus dem Verfassen von Texten, sondern greift weiter und tiefer. Ein „Management by Aushang am Schwarzen Brett“ ist fatal. Denn Interne Kommunikation ist aus meiner Sicht vielmehr der strategische Ansatz, um interne Abläufe für alle im Unternehmen transparent zu machen und zwar so, dass jeder Beschäftigte den Zusammenhang zwischen der eigenen Arbeit und der Unternehmensstrategie herstellen kann. Hört sich einfach an, ist jedoch überhaupt nicht trivial oder banal.

Die Interne Kommunikation ermöglicht der Geschäftsführung viele Dinge innerhalb des Unternehmens. Auf der einen Seite transportiert Interne Kommunikation die Strategie der Geschäftsleitung an möglichst alle Beschäftigten, und zwar so dass sie jeder verstehen kann. Und auf der anderen Seite ist Interne Kommunikation der Garant dafür, dass Arbeitsprozesse und Arbeitsabläufe reibungslos und effizient funktionieren. Kurz zusammengefasst bedeutet das, wenn jeder Beschäftigte weiß, was er zu tun hat, wofür er verantwortlich ist und an wen er sich bei Fragen wenden kann, läuft der Laden.

Die Geschäftsführung kann mithilfe der Internen Kommunikation ihre Unternehmens-Ziele in die Köpfe und im besten Falle in die Herzen der Mitarbeiter transportieren. Nein, keine Angst dazu wird weder Wodoo-Zauber noch Esoterik angewendet. Ganz im Gegenteil. Damit Interne Kommunikation gut funktioniert, ist eine klare Strategie gepaart mit der nötigen Menge an Empathie notwendig.

Natürlich ist Interne Kommunikation, wenn sie sinnvoll als auch erfolgreich eingesetzt wird, weder eine Einbahnstraßen-Kommunikation noch das ausschließliche Sprachrohr der Geschäftsleitung.

Das Zauberwort heißt hier „Dialog“

Dafür liefert die Praxis sehr viele Beispiele. Denn für die erfolgreichen Unternehmer gehört eine gelebte Interne Kommunikation ganz selbstverständlich zur Leitung ihres Unternehmens dazu, besonders für den langfristigen unternehmerischen Erfolg.

Und ich meine damit nicht pro forma, sondern den echten Dialog, der auf unterschiedlichen Pfaden gelebt wird. Vom E-Mail-Austausch über das Ideenmanagement, die Besprechungsrunden bis hin zum persönlichen Gespräch. Hier kommt es ebenfalls auf die Dosis und die Balance an. In den seltensten Fällen ist ein Kommunikationsformat ausreichend und zielführend. Beispielsweise kann sehr viel über E-Mail kommuniziert werden, doch auch ein kurzes Telefonat oder eine Besprechung helfen beim Erledigen der eigenen Arbeit. Ursprünglich sollten E-Mails uns die Arbeit erleichtern, doch häufig klagen wir über überquellende E-Mail-Postfächer. Speziell zur E-Mail-Kommunikation finden Sie meine Ideen im Blog- und PodCast Nr. 06 Ab geht die Post…

Ein gern unterschätztes Thema ist die Innovationskraft, die mit der passenden Kommunikation wachgeküsst werden kann. Denn die besten Ideen, Erfindungen oder Innovationen kommen aus den eigenen Reihen. Die eigene Belegschaft muss lediglich die Möglichkeit erhalten, ihre Ideen und Verbesserungsvorschläge zu adressieren. Es wäre doch wirklich sehr bedauerlich, wenn die genialen Ideen Ihrer Mitarbeiter nicht das Licht der Welt erblicken könnten und am Ende Ihr gesamtes Unternehmen nicht davon profitieren könnte.

Wo liegen nun die konkreten Unterschiede zwischen Interner Kommunikation und der Öffentlichkeitsarbeit?

Hauptunterschiede

Die Hauptunterschiede zwischen Interner Kommunikation und Public Relations mache ich an zwei Dingen fest

  1. die jeweilige Zielgruppe und

  2. die Interessen der jeweiligen Zielgruppe

 

Denn die Öffentlichkeit samt Presse hat ganz andere Informationsbedürfnisse als die eigene Belegschaft.

Die Informationswege und somit die internen Prozessstränge bilden die Arbeitsbasis und sind folglich essentiell für das Tagesgeschäft. Wer welche Aufgaben übernommen hat, ist unternehmensintern je nach Einfluss auf den persönlichen Arbeitsplatz interessant zu wissen bis wichtig für das eigene Tun.

Beispielsweise ist die Umgestaltung des Einkaufsprozesses durch den neuen Teamleiter Einkauf überhaupt nicht spannend oder gar relevant für die Öffentlichkeit. Doch alle an der Prozesskette Beteiligten – also vom Einkauf über die Buchhaltung bis hin zum Lager – benötigen diese Informationen dringend.
Von der Presse hingegen werden personelle Änderungen wahrgenommen und aufgegriffen, wenn sie in der Chefetage stattfinden. Denn die Außenwelt interessiert sich nur für das große Ganze und die generelle Ausrichtung des Unternehmens.

Auf der anderen Seite sind alle Ihre Mitarbeiter als Markenbotschafter für Ihr Unternehmen unterwegs und sind so Teil Ihrer PR-Arbeit. Selbstverständlich ist es wichtig wie sich die Mitglieder der Geschäftsführung in der Öffentlichkeit präsentieren. Betonen möchte ich jedoch in diesem Kontext, dass es für Ihre Firma keine Rolle spielt, welche Position oder Aufgabe die Beschäftigten inne haben. Sie sind alle die Repräsentanten ihres Arbeitgebers. Und wie sich die Beschäftigten über den eigenen Arbeitgeber in der Öffentlichkeit äußern, prägt das Bild entscheidend, wie die Firma wahrgenommen wird.

Daher sollen PR und Interne Kommunikation Hand in Hand arbeiten, damit sich ein stimmiges und reales Bild ergibt. Denn wer will schon „außen hui und innen pfui“ als Motto für das eigene Unternehmen.

Angenommen eine Firma informiert über ihre PR-Arbeit, dass sie ausschließlich modernes Equipment nutzt und sich in dem Zusammenhang selbst als Innovationstreiber bezeichnet. Gleichzeitig erzählen die Mitarbeiter am Stammtisch, dass sie mit altem Zeugs hantieren müssen, weil die Verantwortlichem im Unternehmen keine neue Ausstattung anschaffen wollen.

Da hapert es natürlich mit der Glaubwürdigkeit des Unternehmens. Nicht von ungefähr ist der gute Ruf einer Firma beziehungsweise sein Image ein sehr wertvolles Gut, das es aufzubauen als auch zu pflegen gilt.

Und seien Sie versichert, die Öffentlichkeit zu der letztlich auch Ihre Kunden zählen, glaubt eher den privat getroffenen Äußerungen als Statements in der Firmenbroschüre oder der Pressemitteilung.

Wenn Sie wissen wollen, wie der Kommunikationfluss in Ihrem Unternehmen aussieht, dann lade ich Sie ein, meinen speziell für Unternehmer entwickelten KommunikationsTest (Link)  zu machen. Damit erhalten Sie erste Erkenntnisse zum Status Quo sowie umsetzbare Praxis-Tipps.

Das Ganze ist gratis für Sie, aber garantiert nicht umsonst!

Viel Freude und Erfolg damit!


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