Blog- und PodCast Nr. 22 Regeln – wozu und warum?

Beitrag von Karin Breitkreuz | 10 Jan 17 | Kein Kommentar

Blog- und PodCast Nr. 22 Regeln – wozu und warum?

Mögen Sie Regeln im Business?

Heute beginne ich direkt mit einem Geständnis: Ich bin ein großer Fan von Regeln. „Erschwerend“ kommt hinzu, dass ich es grandios finde, wenn diese Regeln dann auch noch eingehalten werden – und am liebsten von allen Beteiligten.

Warum gibt es eigentlich Regeln, an die man sich halten kann oder sollte? Und was hat das jetzt mit Ihrem Führungs-Job zu tun?

Nach meiner fast zwanzig jährigen Erfahrung und Beobachtung sind Regeln kein Selbstzweck, sondern bieten Struktur und Orientierung im Geschäftsalltag und zwar für alle am Prozess Beteiligten.

Ob und welche Regeln – wir können auch von abgestimmten Prozessen sprechen – es im Arbeitsalltag geben muss, sollte jeder Verantwortliche für sich selbst entscheiden. Auch über deren Umsetzung sowie mögliche Konsequenzen bei Nichteinhaltung der Regeln, sollte sich jeder im Vorfeld Gedanken machen.

Natürlich sollten wir uns nicht zum Sklaven unserer eigenen Regeln machen. Denn wenn wir beispielsweise die Erfahrung machen, dass ein eingeschlagener Weg partout nicht funktioniert, dann können oder besser müssen wir sogar den Weg und folglich die Regel neu justieren.

Nach der eher theoretischen Betrachtung des Themas werde ich nun praktisch und zeige Ihnen drei kleine Regeln, die leicht umsetzbar sind:

1. Regel – Der Umgang mit dem Mobiltelefon

Einen mehr oder minder großen Teil unserer Arbeitszeit verbringen wir in Meetings. Grundsätzlich sollte für alle Meeting-Teilnehmer klar sein, dass Smartphones während der Besprechung ausgeschaltet sind. Oder noch besser ist es, wenn wir sie erst gar nicht in den Besprechungsraum mitnehmen. Denn die Versuchung ist viel zu groß, wenn wir es lediglich lautlos stellen, dass wir „kurz“ mal nachsehen wollen, wer gerade eine Nachricht geschrieben hat. Dazu sind wir Menschen, das trifft auf die meisten von uns zu, viel zu neugierig. Auch lassen wir uns gerne einmal ablenken. Besonders wenn wir denken, dass das Lesen von Nachrichten oder Texten auf dem Smartphone gerade spannender ist, als beispielsweise den Ausführungen des Kollegen zum Thema Budget zu folgen. Interessant ist in diesem Kontext, dass wir oft gar nicht absichtlich mit unserem Verhalten Desinteresse und Respektlosigkeit den anderen gegenüber zeigen wollen. Aber wir tun es. Auch können wir uns selbst dadurch schaden. Denn wenn wir wegen Unaufmerksamkeit die relevanten Informationen nicht oder nur zu einem Teil besitzen, haben wir Wissenslücken. Und wenn uns wichtige Details fehlen, treffen wir womöglich falsche oder schlechte Entscheidungen.

Was für das Meeting und die Besprechung gilt, ist selbstverständlich auch im persönlichen Gespräch eine wichtige Regel. Mitten in der Unterhaltung das Mobiltelefon zu zücken, um nach aktuellen Informationen zu sehen, muss der andere als Respektlosigkeit verstehen, selbst wenn es gar nicht unsere Absicht ist.

Allerdings gibt es auch für diese Situationen Ausnahmen. Und zwar im Notdienst oder Bereitschaftsdienst müssen wir selbstverständlich erreichbar sein und dann müssen wir das Smartphone auch eingeschaltet lassen.

2. Regel – Die Pünktlichkeit

Eine unserer kostbarsten Ressourcen im Business ist die Zeit. Doch wie oft sitzen wir da und warten auf den Beginn der Besprechung oder eines Termins? Interessanterweise kommen meist dieselben Menschen zu spät. Einige Zeitgenossen kommen ja schon fast pünktlich zu spät, der eine immer „seine“ fünf Minuten oder der andere erscheint grundsätzlich mit 15 Minuten Verspätung. Spannenderweise liegt der Grund für das verspätete Erscheinen fast nie an irgendwelchen äußeren Einflüssen sondern an uns Menschen selbst. Ganz drastisch formuliert, stehlen die Zu-Spät-Kommenden den pünktlichen Menschen Zeit. Es spielt dabei keine Rolle, welche Position wir inne haben, Unpünktlichkeit ist inakzeptabel. Daher sollten wir alle mit gutem Beispiel voran gehen und immer pünktlich zur verabredeten Zeit am vereinbarten Ort sein.

Konsequenzen für die unerlaubte Verwendung des Smartphones im Meeting oder das unpünktliche Erscheinen zum Termin sollten möglichst spürbar sein und zwar ungeachtet der hierarchischen Position des Regel-Brechers. Eine mögliche Sanktion könnte beispielsweise das Befüllen der gemeinschaftlichen Kaffeekasse mit 5€ sein.

3. Regel – Das gute Zuhören

Eines unserer wichtigsten als auch mächtigsten Kommunikations-Tools ist das Zuhören. Besonders wichtig ist in diesem Kontext, dass wir den anderen ausreden lassen und ebenfalls den Blickkontakt mit ihm halten.

Wenn wir uns bemühen, unserem Gegenüber zuzuhören, werden wir viele Informationen erhalten, die weit über das gesprochene Wort hinausgehen. Denn als aufmerksamer Zuhörer erfahren wir plötzlich von Ideen, Verbesserungsvorschlägen und viel über unseren Gesprächspartner. Obendrein sind wir so in der Lage, Vertrauen aufzubauen.

Fazit

Diese drei kleinen Regeln sind nun wirklich keine Neuerungen. Dennoch sind sie zum Teil in Vergessenheit geraten. Auch wenn die Regeln klein sind, können sie Großes bewirken. Denn sie stehen für unternehmerische Tugenden, die uns bei unserem Erfolg wertvolle Unterstützung bieten.

Vorbild sein und das Gesagte vorleben sind die Grundmauern unserer Glaubwürdigkeit. Vertrauen baut darauf auf. Denn Vertrauen kann uns nur entgegengebracht werden, wenn wir glaubwürdig und verlässlich sind. Schließlich geht es um Respekt, den wir anderen entgegenbringen und den auch wir erwarten können.

 


Noch kein Kommentar

Was ist Ihre Meinung?



Bild von Karin Breitkreuz
ANGEBOT ANFORDERN
Wie kann ich Sie am besten erreichen?
Bild von Karin Breitkreuz
ANGEBOT ANFORDERN
Wie kann ich Sie am besten erreichen?
Bild von Karin Breitkreuz
ANGEBOT ANFORDERN
Wie kann ich Sie am besten erreichen?
Bild von Karin Breitkreuz
ANGEBOT ANFORDERN
Wie kann ich Sie am besten erreichen?
Bild von Karin Breitkreuz
ANGEBOT ANFORDERN
Wie kann ich Sie am besten erreichen?
Bild von Karin Breitkreuz
ANGEBOT ANFORDERN
Wie kann ich Sie am besten erreichen?
30 Minuten für Ihre Unternehmenskommunikation
Persönlich und individuell bringen wir Ihr Kommunikationsproblem auf den Punkt und zur Lösung. 30 Minuten für Sie gratis aber sicher nicht umsonst - Ihre erste Ressource aus der Reserve gelockt!

Ihre
Rufen Sie einfach in meinem Büro an +49-731-1 40 24 92 und vereinbaren Ihren Wunschtermin.
Natürlich geht's auch online
Alles fließt. Auch in Ihrem Unternehmen? Machen Sie Ihren persönlichen Gratis-Test!
Sie füllen den Fragebogen aus und erhalten dann Ihr Ergebnis per E-Mail
von mir persönlich zugeschickt mit den ersten Tipps und Tricks.
Starten Sie per Klick auf diesen blauen Button:
Ihre
Alles fließt. Auch in Ihrem Unternehmen? Machen Sie Ihren persönlichen Gratis-Test!
Sie füllen den Fragebogen aus und erhalten dann Ihr Ergebnis per E-Mail von mir persönlich zugeschickt mit den ersten Tipps und Tricks.
per Klick auf den blauen Button können
Sie für Ihr Info-Gespräch* direkt Ihren
oder
Sie erreichen mich natürlich auch direkt
unter +49-731-1 40 24 92
* kostenfrei jedoch inhaltlich verbindlich!